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Corona-Beschlüsse enttäuschen Kölner Unternehmen
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Corona-Beschlüsse enttäuschen Kölner Unternehmen

(GL | Symbolbild) Nach und nach gibt es immer mehr Reaktionen aus Köln zu den Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz vom Mittwoch. Die meisten Verbände und Interessensgemeinschaften zeigen sich enttäuscht. Es ist sogar von Klagen die Rede.

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DEHOGA bereitet Klage gegen Bundesregierung vor

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Wie geht es konkret weiter für die vielen Kneipen, Restaurants, Hotels, Bars und Discotheken in Köln? Auf diese Frage habe man bei den Corona-Beschlüssen bis jetzt keine zufriedenstellende Antwort bekommen, kritisiert der Kölner Hotel- und Gaststättenverband, kurz DEHOGA. Man sei darüber sehr enttäuscht und werde juristische Schritte einleiten, sobald die neue NRW-Verordnung greife, sagte uns Mathias Johnen vom DEHOGA:

„Das weitere Prozedere ist, dass wir die Rechtsgrundlage abwarten müssen. Da werden wir auch das Wochenende dazu nutzen, um das zu prüfen und zu schauen, wo da die Ansatzpunkte sein werden und dann werden wir klagen.“
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IG Gastro kritisiert Vorschlag zur Außengastronomie

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Der Gastronomie wird zu wenig zugetraut. Dieser Meinung ist die Kölner IG Gastro mit Blick auf die neusten Beschlüsse der Bund-Länder-Runde. Dabei hätten die Betriebe immer wieder bewiesen, dass sie gute Hygienekonzepte hätten. Für eine mögliche Öffnung der Außengastro in Köln müssten auch noch Voraussetzungen geschaffen werden, sagte uns Maike Block von der IG Gastro:

„Mehr freie Flächen für Gastronomen und auch einfachere Möglichkeiten an eine Außengastronomie zu gelangen wären natürlich super. Es gibt nach wie vor sehr viele Gastronomien, die vielleicht wegen ein paar Zentimetern zum Bürgersteig keine Möglichkeit haben auch nur einen Stuhl aufzustellen. Für die wird das jetzt noch eine lange und harte Geduldsprobe.“
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IHK fordert schnellere Impfungen und klare Perspektiven für alle Branchen

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Der Lockdown gefährdet weiter viele Unternehmensexistenzen. Dieser Meinung ist die Kölner Industrie- und Handelskammer. Dass es erste konkrete Öffnungsschritte gebe, sei zwar gut aber, es fehle einigen Branchen an Perspektiven, sagte uns IHK-Präsidentin Nicole Grünewald.

Neben der Gastronomie und dem Handel seien vor allem die Tourismus- und Veranstaltungswirtschaft stark betroffen. Grünewald fordert jetzt vor allem ein deutlich schnelleres Vorgehen bei den Impfungen und für die betroffenen Unternehmen kostenfreie Tests.

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Einzelhandelsverband nicht überzeugt von Click & Meet

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Obwohl ab Montag einige Lockerungen bei uns anstehen, ist der Einzelhandelsverband in Köln alles andere als begeistert. Man reagiere mit Enttäuschung und Unverständnis auf die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern, heißt es auf der Homepage.

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Grundsätzlich sei es zwar gut, dass es eine Art Lockerung bzw. Öffnung auf Probe gebe, sagte uns Jörg Hamel vom Kölner Einzelhandelsverband - dennoch seien die genauen Rahmenbedingungen ab wann, was gilt noch nicht genau klar. Hamel sagte im Radio Köln-Interview, die Möglichkeit mit Terminvergabe im Handel zu arbeiten, also das sogenannte Click & Meet, sei nicht für alle geeignet:

„Ich glaube es bringt vielen kleineren Unternehmen wieder ein Stück mehr Sicherheit, auch ein bisschen Perspektive, kann aber nur eine Übergangslösung sein und gerade den großen Häusern, bei denen wir in Köln natürlich auch eine hohe Dichte haben, bringt es relativ wenig, behaupte ich mal, weil die darauf angewiesen sind, dass viele Menschen im Geschäft unterwegs sind.“

Viele Geschäfte, Händlerinnen und Händler könnten damit nicht dauerhaft überleben. Hamel appellierte an alle Kölnerinnen und Kölner, sich weiter an alle Regel zu halten, damit auch in Köln die Wochen-Inzidenz-Werte weiter deutlich sinken und mehr Öffnungsperspektiven geschaffen werden. Außerdem verweist der Handelsverband auf eine Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, wonach die Infektionsgefahr beim Einkauf niedrig sei.

Mehr Infos zu den Corona-Lockerungen findet ihr hier.

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