Corona-Detektive ermitteln Infektionsketten

(DD|Symbolbild) Seit Start des neuen Schuljahres ist es auch an einigen Kölner Schulen und Kitas zu Corona-Fällen gekommen. Aber nur in wenigen Fällen mussten ganze Klassen oder Gruppen in häusliche Quarantäne.

Dass noch keine Schule deswegen komplett schließen musste, liegt auch an sogenannten Corona-Detektiven. Sie versuchen die Infektionsketten so genau wie möglich nachzuvollziehen. Martin Zimmermann vom Kölner Gesundheitsamt beispielsweise.

„Der positive Befund wird uns direkt vom Labor gemeldet, eventuell auch vom Arzt. Von da aus kontaktieren wir den Index-Fall und sehen in welche Schule oder in welchen Kindergarten das Kind geht. Und dann werden wir eingeschaltet und ermitteln vor Ort.“

Dabei sei es oft nicht leicht, alle Kontaktpersonen zu ermitteln. Das könne mit bis zu einer Stunde ganz schnell gehen, aber auch ein bis zwei Tage dauern.

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