Corona-Fälle fordern Kölner Schulen heraus

(PR|Foto:Symbolbild) Für einige Kölner Schüler*innen war der Schulstart nur von kurzer Dauer. Seit der Schulöffnung am vergangenen Mittwoch hat es mindestens 14 Corona-Fälle innerhalb der Schülerschaft oder den Lehrkräften an Kölner Schulen gegeben. Das sagte die Stadt auf Radio Köln-Nachfrage.

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Unter anderem steht jetzt die Schülerschaft einer 7. Klasse am Gymnasium Porz unter Quarantäne und auch viele Schüler*innen der 11. Klassen des Gymnasiums Kreuzgasse in der Innenstadt. In beiden Fällen waren Schüler*innen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Um die Kontaktpersonen von infizierten Schüler*innen oder Lehrkräften zu ermitteln, erstellt die Schule Kontaktlisten. Nur wer engeren Kontakt mit einer infizierten Person hatte, muss in Quarantäne. Im Porzer Gymnasium sei beispielsweise der Mindestabstand während des Unterrichts eingehalten worden. Da er aber in der Pause wegen Platzmangels nicht gegeben war, habe man alle Schüler*innen aus der Klasse in Quarantäne schicken müssen.

Am vergangenen Freitag hatte es bereits einen Corona-Fall an einer Gesamtschule in Höhenberg gegeben.

Am Gymnasium Kreuzgasse müssen jetzt alle Schüler*innen der 11. Klasse aus Kapazitätsgründen im Homeschooling lernen. In allen Kursen dieser Stufe mussten etwa 25 bis 50 Prozent der Schülerschaft in Quarantäne, schreibt der Schulleiter auf der Homepage. Präsenzunterricht sei deswegen nicht möglich.

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