
Corona macht Schaustellerinnen und Schaustellern zu schaffen
(SR|Foto:Symbolbild) Normalerweise machen ihre Kirmesse unsere Stadt bunter - doch jetzt in der Pandemie ist es auch um die Kölner Schaustellerinnen und Schausteller zwangsläufig ruhig geworden. Eigentlich sollte am vergangenen Wochenende der Deligiertentag des Deutschen Schaustellerbundes stattfinden.
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Wegen der aktuellen Corona-Lage wurde er aber abgesagt. Man habe sich online über die aktuelle Situation ausgetauscht. Denn die sei sehr schlecht, sagte uns Willi Krameyer, Kölner Schausteller in sechster Generation:
„Altersvorsorgen braucht man teilweise auf, viele Kollegen versuchen auch mit ihren Geschäften vor Supermärkten oder Baumärkten unterzukommen, um da wenigstens ein bisschen Schadensbegrenzung zu machen. Der eine oder andere Kollege hat auch mittlerweile einen Job angenommen, man muss ja anschauen wie es weitergeht. Wir Schausteller sind relativ flexibel sind und scheuen uns auch nicht vor Arbeit, aber es ist trotzdem nicht einfach in der Situation.“
Aufzugeben komme für ihn aber nicht in Frage. Er wünsche sich, dass die finanziellen Hilfen schneller ankommen und nicht nur die laufenden Kosten damit gedeckt würden. Er müsse schließlich auch die Familie ernähren.