Corona-Schnelltest: Fragen und Antworten zur Methode

Der Apothekerverband fordert, Corona Schnelltests auch in Apotheken machen zu dürfen. Bislang sei es nur medizinischem Fachpersonal oder speziell geschulten Pflegern möglich, die Schnelltests zu machen, sagte uns Thomas Preis vom Kölner Apothekerverband.

© Radio Köln/Fisch

Im Kampf gegen Corona sei der Schnelltest ein wirksames Mittel, um Personen für einen bestimmten aktuellen Zeitraum auf Covid19 überprüfen zu können. Preis fordert, sich bei den Schnelltests breiter aufzustellen und den Test auch in den Apotheken machen zu dürfen.

Damit könne schnell, fachgerecht und flächendeckend eine Testinfrastruktur erweitert werden, sagte Preis im Radio Köln Interview. Privatpersonen können Schnelltests nicht kaufen und sie somit auch nicht selbst anwenden.

Was ist ein Corona Schnelltest?

Es gibt im wesentlichen zwei Testarten: Den PCR Test oder auch Labor Test genannt. Er erfolgt mit dem Stäbchen tief in der Nase. Das Ergebnis liegt in der Regel nach 24 – 48 Stunden vor.

Der Corona Schnelltest, auch Antigen Test genannt, liefert schon nach 15 Minuten ein Testergebnis. Allerdings gilt der Test als etwas ungenauer im Vergleich zum PCR Test.

Wo liegt der Vorteil?

Der Schnelltest liefert ein vergleichsweise exaktes Bild, ob zum Zeitpunkt des Testes eine Infektion vorliegt. Da das Ergebnis schnell vorliegt, können so zum Beispiel Alten- und Pflegeheime prüfen, ob Besucher eine Gefahr sind. Auch für Schulen sind solche Tests geplant.

Wo kann ich den Test machen lassen?

Unbedingt beim Profi, sagt der Kölner Arzt, Präventivmediziner und Gesundheitswissenschaftler Thomas Preis. Wie viele andere Arztpraxen bietet auch der Mediziner in der Südstadt diesen Service an. Darüber hinaus gibt es zum Beispiel einen privaten Testanbieter in der Altstadt und am Samstag auch auf der Schildergasse.

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