Corona: Stabilisierung nach Urlaubszeit erwartet

(DC|Foto:Symbolbild) In Köln sind dem Gesundheitsamt in den letzten 24 Stunden, mit Stand Freitagnachmittag, 32 Neuinfektionen mit Covid-19 gemeldet worden. Die 7-Tages-Inzidenz ist damit auf knapp 16 geklettert. 

© Flughafen Köln/Bonn

Aktuell gelten 180 Kölner als an Covid-19 erkrankt. Der Leiter des Kölner Gesundheitsamtes Johannes Nießen sagte, die Zahlen würden zwar kontinuierlich steigen, noch sei man aber weit weg von kritischen Werten für eine Millionenstadt. Vor allem die Reiserückkehrenden hätten, wie erwartet, zu steigenden Fallzahlen geführt, so Nießen im Radio Köln-Interview:

„Wir gehen aber davon aus, dass wenn die Rückkehrer alle getestet worden sind aus Risikogebieten, dass dann die Zahlen stabil bleiben, wenn nicht sogar wieder abfallen. Die nächste Situation wird dann kommen, wenn der Herbst mit der Grippewelle kommt und Menschen noch in den Herbsturlaub fahren, dass wir dann möglicherweise wieder Anstiege zu befürchten haben.“

Derweil beschloss der Krisenstab der Stadt Köln am Freitag, dass sich Urlauber*innen aus Nicht-Risikogebieten künftig auch in den Infektionsschutzzentren an der Uni und am Neumarkt auf das Coronavirus testen lassen können. Das Testzentrum am Flughafen bleibt weiter ausschließlich den Rückkehrenden aus Risikogebieten vorbehalten.

Außerdem soll in etwa zwei Wochen ein weiteres Testzentrum am Kölner Hauptbahnhof in Betrieb genommen werden.

Kölns Oberbürgermeisterin Reker sagte, die Sommerferien seien zu Ende, die Pandemie nicht. Es gehe darum, mit Verstand und Vernunft die Regeln umzusetzen, damit es keine neuen Schließungen geben müsse.

Kölns Feuerwehrchef Miller sagte, der Alltag im Rettungsdienst zeige immer wieder sehr deutlich, dass Covid-19 eine ernsthafte Krankheit sei, bei der es eben auch oft um Leben und Tod gehe.

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