
Bei der Sitzung des Krisenstabs am Mittwochmorgen ging es vor allem auch um die Durchführung von Großveranstaltungen. Der Krisenstab der Stadt hat zum Beispiel empfohlen, die Fachmesse für Handarbeit und Hobby abzusagen. Und er empfiehlt auch, die Personalversammlung städtischer Kita-Mitarbeiter zu verschieben. Eine Risikobewertung habe zu dieser Empfehlung geführt, so Stadtdirektor und Krisenstableiter Stefan Keller. Er will Donnerstag allen Veranstaltern in Köln eine Art Leitfaden mit an die Hand geben, mit dem die Veranstalter das Risiko selbst bestimmen könnten.
"Die Internationalität des Publikums spielt eine Rolle. Es ist beispielsweise auch die Frage: Wie eng sitzen die Menschen zusammen? Welche Aktivitäten finden statt? Wie ist die Sanitäre Austattung des Veranstaltungsortes? Sind Risikogruppen unter den Teilnehmenden? Es gibt also eine Fülle an Kriterien, die man hier anwenden kann."
Im Einzelfall könnte es also noch weitere Absagen geben.
Eine grundsätzliche pauschale Absage von Veranstaltungen in Köln soll es nicht geben, auch, weil diese je nach Art und Charakter ein ganz unterschiedliches Risiko hätten, so Keller.