
Unter dem Namen „Forgotten Team“ (dt. vergessenes Team) werden die unmenschlichen Bedingungen der Arbeitsmigranten thematisiert, die auf den WM-Baustellen in Katar gearbeitet haben.
Für die Ausstellung ist der Künstler Mohamed Badarne laut FC mehrfach nach Katar und Nepal gereist, um sich selbst ein Bild von den schlimmen Bedingungen zu machen, unter denen die Menschen dort auf den WM-Baustellen arbeiten mussten. Er hat sich nicht nur mit den Arbeitern getroffen und ihre Lebensbedingungen fotografisch festgehalten, sondern auch mit Familien, die einen Angehörigen durch diese Umstände verloren haben. Ohne diese „vergessene Mannschaft“, sagt Badarne, hätte die WM in Katar nicht stattfinden können. Die Ausstellung im Deutschen Sport- und Olympiamuseum läuft bis zum 15. Januar.