Das war der CSD 2019

50 Years of Pride. Gemeinsam. Viele. Stark - Das war das Motto des diesjährigen ColognePride. Wenn Europas größte Demonstration für Vielfalt durch Köln läuft, dürfen wir natürlich nicht fehlen. Wir waren mit einer Sondersendung den ganzen Sonntag mit dabei.

© Radio Köln

Traditionell lief am Sonntag die CSD-Demo. Vom Startpunkt in Deutz ging es über die Deutzer Brücke in die Stadt. Auflösungsbereich war wie immer an der Straße "Unter Sachsenhausen" in der Nähe vom Kölner Dom. Nicht nur die Parade hat so viele Teilnehmer wie nie verzeichnet, auch die Stadt war voll. Die Veranstalter vom Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. gehen von insgesamt 1,2 Million Menschen am Straßenrand aus.

Eindrücke vom CSD 2019 in Köln

Seit 1991 wird demonstriert

Bereits seit Anfang der 1990er Jahre demonstrieren jedes Jahr tausende Menschen in Köln dafür, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle, Intersexuelle und Transgender rechtlich gleichgestellt und gesellschaftlich akzeptiert werden. In diesem Jahr stand die Demo unter dem Motto "Viele.Gemeinsam.Stark!" Zum ersten Mal waren in diesem Jahr auch Mitarbeiter der Stadt Köln auf einem eigenen Wagen unterwegs.

© Radio Köln
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Cologne Pride erinnert an Stonewall-Aufstände

Sowohl die Parade als auch das CSD-Straßenfest erinnern jedes Jahr an die New Yorker Stonewall-Aufstände vor 50 Jahren. Diese gelten als wichtiger Meilenstein in der politischen Auseinandersetzung über die Anerkennung und die rechtliche Gleichstellung. Die Aufstände waren damals eine Folge von gewalttätigen Übergriffen der Polizei auf homo- und transsexuelle Menschen. Eine große Gruppe von Homosexuellen hatte sich damals der Verhaftung widersetzt. Seitdem steht dieser Tag als Wendepunkt im Kampf für Gleichberechtigung und Toleranz.

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Eindrücke vom CSD 2019 in Köln

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