
Jetzt ist der Weg frei für ein weiteres Verfahren, das bisher pausiert hat. Laut den Bühnen ist das Ingenieurbüro Deerns mit daran schuld, dass sich die Sanierung der Bühnen Köln so verzögert hat und so viel teurer geworden ist. Sie fordern von Deerns rund 28,9 Millionen Euro zurück. Deerns wiederum fordert von den Bühnen rund 3 Millionen Euro Resthonorar.
Sanierungskosten steigen wieder an
Die Sanierung der Bühnen Köln könnte jetzt noch einmal um ein paar Millionen Euro teurer werden. Das haben die Bühnen mitgeteilt.
Inzwischen belaufen sich die Kosten, sollten alle bekannten Risiken eintreten, auf 577 Millionen Euro. Vorher waren sechs Millionen weniger kalkuliert. Die Kosten seien wieder gestiegen, weil sich die Fertigstellung möglicherweise um weitere sechs bis sieben Wochen verzögern könnte. Man versuche zwar, das zu vermeiden, müsse aber trotzdem Kosten für die Risiken einplanen, so die Bühnen.
Doch auch wenn es zu der Verzögerung kommen sollte, an der Schlüsselübergabe im 2. Quartal 2023 werde sich, Stand jetzt, dadurch nichts ändern.