DEHOGA will gegen Sperrstunde klagen

(SR|Foto:Symbolbild) So gut wie alle sind von den neuen Verschärfungen der Corona-Regeln bei uns in Köln betroffen. Alle Kölnerinnen und Kölner müssen jetzt überall dort eine Maske tragen, wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Darüber hinaus müssen Lokale um 1 Uhr nachts schließen und auch bei Veranstaltungen gelten strengere Regeln.  

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Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Köln, kurz DEHOGA, wird laut eigener Aussage einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht gegen die Sperrstunde einreichen. Die Gastronomie sei nicht das Problem, sondern eher die Lösung für steigende Infektionszahlen, heißt es vom DEHOGA. Arena-Chef Löcher zeigte sich im Radio Köln-Interview fassungslos. Die Regel sei nicht verhältnismäßig. Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen draußen und 250 Personen drinnen sind jetzt nämlich verboten.

Am Montagabend hatte Ministerpräsident Laschet einheitliche Corona-Regelungen für ganz NRW angekündigt. Zu der neuen Masken-Regelung sagte Oberbürgermeisterin Reker, man solle den gesunden Menschenverstand benutzen:

"Ich bitte dafür keinen Zollstock zu benutzen, sondern gesunden Menschenverstand. Wenn man eine Mund-Nase-Bedeckung trägt, kann man ja nichts falsch machen. Das Gegenteil ist der Fall, wenn man sie nicht trägt – da kann man eine Menge falsch machen. Wichtig ist ja, dass wir uns gegenseitig schützen."

Die meisten Corona-Regeln, die das Land den NRW-Kommunen vorschreibt, galten bei uns in Köln schon.

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