
© Radio Köln
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Hintergrund sind die festgefahrenen Verhandlungen vom Welt Autoren Verband WGA mit Netflix in den USA über neue Verträge. Aktuell fallen in den USA viele Serienproduktionen wegen des Streikes aus. Zu der Solidaritätskundgebung hatte der Deutsche Drehbuch Verband, DDV, aufgerufen. Don Schubert vom Vorstand des DDV sagte, es gehe zum einem um einen Inflationsausgleich, aber auch darum, die Autoren an den hohen Einnahmen der Streamingdienste zu beteiligen, wie das zum Beispiel in Deutschland üblich sei:
„Normalerweise konnten sich die Produzenten und Autoren immer einigen, aber dieses Jahr war das anders und das liegt vor allen Dingen an den Streaming-Konzernen, die jetzt ihre Muskeln spielen lassen. Deshalb haben die amerikanischen Autoren gesagt, dass sie das nicht mit sich machen lassen. Nach über 40 Tagen Streik haben wir gesagt, dass deren Kampf auch unser Kampf ist. Es geht um faire Bezahlung und um faire Arbeitsverhältnisse und ich denke das kann jeder nachvollziehen.“
Es gehe bei den Verhandlungen nicht alleine um die Autorinnen und Autoren, sondern auch um Regie, Kamera und alle anderen der Film- und Medienlandschaft.
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