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Demo wegen angespannter Lage auf den Stationen
© Radio Köln|Böhle
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Demo wegen angespannter Lage auf den Stationen

(DC) Mehrere hundert Mitarbeitende der Unikliniken, aber auch Patientinnen und Patienten sowie Unterstützende haben am Mittwochnachmittag in Köln für bessere Arbeitsbedingungen auf den Stationen protestiert. 

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.06.2022 04:48

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Seit mittlerweile vier Wochen streiken die Uniklinik-Beschäftigten gegen Unterbesetzung und für bessere Ausbildung. Und laut der Gewerkschaft ver.di nimmt die Unzufriedenheit über die Verhandlungen mit den Arbeitgebenden mehr und mehr zu. Das bestätigt auch Intensivpflegerin Laura Hallekamp im Radio Köln Interview:

„Wir sind zu fünft auf einer Intensivstation für 12 Kinder. Das führt regelmäßig dazu, dass wir gar keine Pausen haben und Überstunden machen. Ich kann nicht zur Toilette gehen, aber ich kann auch nichts trinken, dann muss ich auch nicht auf die Toilette. Es passiert leider, dass wir nicht rechtzeitig zu Alarmen gehen können, dass Eltern bei uns weinen, weil wir keine Zeit haben, ihnen die Kinder zum Kuscheln rauszugeben. Und das finde ich, sind unhaltbare Situationen.“

Nach einem Demo-Zug von der Uniklinik in Sülz zum Heumarkt hat dort am frühen Mittwochabend die Abschlusskundgebung stattgefunden.

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