
Man sei auf mögliche Ausschreitungen vorbereitet, so die Polizei auf Radio Köln-Nachfrage. Auch die Mischung der Demos in der Kölner City ist brisant.
Pro kurdische Gruppen demonstrierten z.B. an der Deutzer Werft gegen den türkischen Staat. Pro israelische Gruppen wollten mit einem Zug vom Neumarkt zur Synagoge auf der Roonstraße ihre Solidarität mit den Jüdinnen und Juden in Deutschland ausdrücken. Ein Linkes Bündnis demonstrierte gegen das neue Versammlungsgesetz und zog vom Heumarkt zum Friesenplatz. Für 15 Uhr war dann noch eine Demo von Gegnerinnen und Gegnern der Corona-Maßnahmen auf dem Rudolfplatz mit 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern angemeldet.
Man werde bei Störungen, Provokationen oder Gewalt und Antisemitismus entschlossen eingreifen, warnte die Polizei vorab. Man dürfe nicht zulassen, dass sich Konflikte des Nahen Ostens auf Kölner Straßen entladen würden. Stadtweit sollen über 500 Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei im Einsatz gewesen sein.


