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Der Fall Drach: Wachmann schildert Folgen der Tat
© Radio Köln/ Waltel
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Der Fall Drach: Wachmann schildert Folgen der Tat

(MT) "Geld, Geld, Geld, los leg dich auf den Boden". Mit diesen Worten soll Thomas Drach vor drei Jahren einen Geldtransportfahrer in Frankfurt überfallen haben. So hat es der damals überfallene Wachmann am Mittwoch vor dem Landgericht Köln geschildert.

Veröffentlicht: Mittwoch, 18.05.2022 15:41

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Beim anschließenden Schusswechsel wurde der Mann mit einem Beinschuss schwer verletzt, deshalb muss sich der frühere Reemtsma Entführer Drach neben bewaffneten Raubüberfällen auch wegen versuchten Mordes verantworten. Bei seiner Zeugenaussage schilderte der Wachmann, wie sehr ihn diese Tat noch heute beeinträchtigt.

Er wisse nicht mehr, ob der Täter oder er zuerst geschossen habe, so der Wachmann. Nach dem Treffer in seinem Oberschenkel sei er zusammengebrochen und habe nur noch Blut gesehen. Der Gerichtsmediziner erklärte am Mittwoch, der niedergeschossene Wachmann habe bis zu 2 Liter Blut verloren und musste notoperiert werden. Die Folgen des Überfalls prägen den Wachmann noch heute, er könne kaum schlafen, habe dauernd Schmerzen und sein Bein werde zunehmen steif. Die Verteidiger sind der Meinung, dass die Taten ihrem Mandanten nicht nachgewiesen werden können.

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