
© Radio Köln/Waltel
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Davidstern in Kölner Synagoge
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Die Stadt Köln hat ihren Jahresbericht zu antisemitischen Vorfällen vorgelegt: Vergangenes Jahr waren das 321 Stück. Deutlich mehr als im Jahr davor. Dabei geht's meist um Beleidigungen, Schmierereien oder Äußerungen auf Demos.
Obwohl vieles davon Straftaten sind, wurden nur wenige angezeigt, sagt die Stadt. Auch deswegen sagt die Stadt, dass die wahre Zahl antisemitischer Vorfälle noch höher liegen dürfte. Was der Stadt besonders Bauchschmerzen bereitet: Die Zahl der körperlichen Angriffe stieg von vier auf zehn. Betroffen waren unter anderem Spieler des jüdischen Fußballvereins Makkabi Köln und ein Journalist. (DD)
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