
Deutzer Freiheit: Keine konkreten Lösungen bei rundem Tisch
(GL|Symbolbild) Der ganz große Wurf ist beim runden Tisch zur autofreien Deutzer Freiheit am Mittwochabend nicht gelungen. Stadt, Anwohnerinnen und Anwohner, Initiativen und Geschäftsleute haben über die Probleme bei dem Verkehrsversuch diskutiert.
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Laut Daniel Wolf, dem Vorstandsvorsitzender der Interessengemeinschaft Deutz, sind konkrete Lösungen bisher aber ausgeblieben:
„Was für die Händler momentan noch schwierig ist: Es gibt keinerlei Prüfung von Vorschlägen, die die IG Deutz eingebracht hat. Das heißt, eine direkte Verbesserung für den Handel, was die Umsätze angeht, die extrem eingebrochen sind, ist weder von der Stadt noch von der Politik momentan vorgesehen.“
Der Plan, die Deutzer Freiheit autofrei zu machen, sorgt schon seit längerem für Streit. Deshalb hatte sich die IG Deutz im Vorfeld durchaus Gedanken gemacht, so Wolf:
„Wir würden gerne prüfen lassen, ob man die Straße nicht auch aufteilen könnte, was die Zeit angeht. Indem man von Montag bis Freitag sie als verkehrsberuhigt freigibt, auch mit Parkplätzen, weil der Handel von Montag bis Freitag den meisten Umsatz macht. Und dann von Freitag, 18 Uhr, bis Montagmorgen die Straße komplett absperrt und als Fußgängerzone laufen lässt. Da ist ja auch die meiste Freizeit der Bürger.“
In einer Umfrage der IHK hatten vor kurzem 85 Prozent der Unternehmen angegeben, dass sich die Erreichbarkeit ihres Unternehmens und damit der Umsatz verschlechtert habe. Ein nächster Runder Tisch ist für den 12. Dezember geplant.