
Die etwas andere Sessionseröffnung
Der Elfte im Elften. Sessionseröfnung in Köln. Ausnahmezustand überall. Volle Gassen. Volle Kneipen. Die Stimmung kocht über. So oder so ähnlich ist es normalerweise am 11.11. - 2020 allerdings wird der Tag in die Geschichtsbücher von Köln eingehen.
Veröffentlicht: Sonntag, 15.11.2020 18:18
Der Corona-Modus hat auch vor dem jecken Start in die Karnevalszeit nicht Halt gemacht - leider. So musste die neue Session 2020/2021 quasi heimlich still und leise über die Bühne gehen. Ohne große Party auf dem Heumarkt, noch nicht mal in der Wagenbauhalle des Festkomitee Kölner Karneval. Die Stadt war an diesem Tag nur so leergefegt. Alkohol- und Verweilverbot haben gegriffen oder anders: Die Kölnerinnen und Kölner haben sich an eine ganz klare Ansage gehalten - #diesmalnicht. Stattdessen haben ganz ganz viele von euch die neue Session auf der Arbeit im Büro oder eben zu Hause und alleine begrüßt.
Auch für das Festkomitee und das designierte Kölner Dreigestirn war es ein besonderer Tag, den so schnell niemand mehr vergessen wird. Auf der Dachterrasse des Dorint am Heumarkt gab es ein leises Alaaf und ein paar rot-weiße Luftballons, die in den Kölner Himmel geschickt wurden. Das klitzekleine Trostpflaster für Sven, Gereon und Björn von den Altstädtern ist ja, dass sie in der nächsten Session nochmal das Dreigestirn sein dürfen. Und wir drücken jetzt doch mal alle jecken Däumchen, dass uns dann das böse "C-Wort" nicht mehr an der großen Party hindern wird.
Wie hat Christoph Kuckelkorn, der Präsident des Kölner Karnevals, wie haben die designierten Prinz, Bauer und Jungfrau diesen Tag erlebt? Wir haben die vier vor dem Radio Köln-Mikro gehabt. Hört mal rein!



