
© Radio Köln/Köhl
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Allein in den vergangenen zwei Jahren sind bei uns in NRW rund 50 Menschen im Rhein und anderen Gewässern ums Leben gekommen. Ordnungsamtsleiter Dirk Käsbach erklärt, warum es so gefährlich ist:
Auch nur mit den Füßen ins Wasser zu gehen, kann lebensgefährlich enden. Wenn ein Schiff vorbeifährt, dann kommt das Wasser wieder schwallartig zurück und plötzlich steht man nicht mehr bis zu den Knöcheln im Wasser, sondern bis zu den Knien oder teilweise bis zur Brust und dann hat man die Gefahr, dass man auch keine Chance mehr hat, da rauszukommen. Man wird von der Strömung mitgerissen. Wenn man Pech hat, kommt man in einen Strudel, der einen nach unten zieht.
Die DLRG hat bei der Aktion gestern gezeigt, dass selbst trainierte Rettungsschwimmer nicht gegen die Strömung ankommen. In Köln wurden in diesem Jahr bereits 31 Verstöße gegen das Badeverbot festgestellt.
Update 25.06. 14.00 Uhr: Die Stadt hat uns gesagt, dass bei den Kontrollen gestern 16 mündliche Verwarnungen ausgesprochen und sieben Bußgeldverfahren eingeleitet wurden.
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