
Die Gewerkschaft und die Stadtschulpflegschaft sprechen von einer kompletten Fehlplanung. In mehr als einem Drittel aller Kölner Grundschulen gebe es schon jetzt mehr Anmeldungen als Plätze. Viel Kinder müssten wahrscheinlich weite Wege zurücklegen, so Eva Maria Zimmermann von der GEW:
„Dass es zu einem derartigen Schulbau-Versagen in Köln kommt, ist für uns unbegreiflich. Die Grundschulkinder fallen ja nicht vom Himmel, die sind ja nicht plötzlich da. Es ist lange vorher bekannt, welcher Bedarf in etwa besteht und das heißt, da ist die letzten Jahre einiges versäumt worden, was es jetzt sofort zu reparieren gilt.“
Dass zum Teil wieder Container als Notlösung aufgestellt werden sollen, sei unzumutbar. Die Gewerkschaft und die Stadtschulpflegschaft fordern von der Stadt eine umfangreiche Aufklärung zur Situation an den Grundschulen in Köln.