
Man investiere einen zweistelligen Millionenbetrag in die redaktionelle Weiterentwicklung, die weitere Digitalisierung sowie in die Vermarktung. Das Unternehmen führe seine publizistischen Aktivitäten in einem integrierten Medienhaus in Köln zusammen. Der Schwerpunkt soll laut der Mitteilung bei der digitalen Weiterentwicklung des Kölner Stadt-Anzeiger und des EXPRESS liegen.
„Die Entscheidung für die Weiterentwicklung und Stärkung unserer Regionalmedien in Köln ist eine klare Entscheidung für die Fortführung unseres verlegerischen Engagements“, erklärt Isabella Neven DuMont, Vorsitzende des Aufsichtsrats von DuMont. „An unserem Heimatstandort Köln werden wir mit aller Kraft die digitale Transformation unserer Flaggschiffe Kölner Stadt-Anzeiger und EXPRESS umsetzen. Wir sind davon überzeugt, dass wir langfristig ein nachhaltig erfolgreiches, vorrangig digitales Geschäftsmodell etablieren werden.“
Gezielt solle der Kölner Stadt-Anzeiger als führendes journalistisches Qualitätsangebot für die Menschen in der Metropolregion Köln ausgebaut werden. Der Schwerpunkt liege auf der Weiterentwicklung des erfolgreichen digitalen Premium-Angebots KStA PLUS.
Die zweite starke Marke EXPRESS sei bereits heute eines der reichweitenstärksten regionalen Newsportale Deutschlands und werde zukünftig auch überregional als News- und Entertainment-Marke ihren Schwerpunkt setzen.
DuMont-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Bauer übernimmt laut DuMont in Personalunion interimistisch die Leitung des Medienhauses. Geplant sei, dass Bauer die Leitung des Medienhauses nach erfolgter Neuausrichtung an einen neuen CEO übergebe. Arbeitsplätze würden bestmöglich durch Effizienz-Maßnahmen und den Ausbau digitaler Jobprofile gesichert.