
Beim 1. FC Köln freut man sich natürlich über diesen ersten Schritt zum umstrittenen Ausbau. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sagte, mit dieser Entscheidung folge der Regionalrat der Auffassung der Stadt Köln, dass der Schutz des Grüngürtels und dessen Nutzung für den Sport sich miteinander vereinbaren lassen. Durch die positive Beurteilung der städtischen Pläne auf Bezirksebene sei sowohl für weitere Transparenz als auch für Rechtssicherheit gesorgt worden. Beides sei dem Effzeh sehr wichtig, so Wehrle.
Anders sieht man das bei der Bürgerinitiative "Grüngürtel für Alle". Vorstand Harald Grieser sagte im Radio Köln-Interview, man wolle sich jetzt erst Recht für den Erhalt der Gleueler Wiese stark machen:
„Jeder Eingriff in den Grüngürtel macht a) das Denkmal und b) den klimatologischen Effekt für die Stadt Köln kaputt. Wenn es so weiter geht, wird es immer wärmer werden im Grüngürtel und in der ganzen Stadt. Wir finden das Verfahren, wie es jetzt läuft, nicht in Ordnung. Es kann nicht sein, dass ein Denkmal, das unter Landschaftsschutz steht, für die wirtschaftlichen Interessen einer großen Firma, die zufälligerweise 1.FC Köln heißt, geopfert wird.“
Der FC will neben dem Geißbockheim im äußeren Grüngürtel ein Leistungszentrum und drei Kunstrasenplätze bauen. Die Initiative kritisiert unter anderem: Würden die Gleueler Wiesen bebaut, wäre das ein Eingriff in das Ökosystem Grüngürtel.