
Einrichtungen in ihrer Existenz bedroht
(DS) Am Mittwochnachmittag demonstrierten Sozialverbände wie Caritas, Diakonie, AWO oder Lebenshilfe auf dem Theo-Burauen-Platz vor dem Rathaus. Sie betreiben hunderte soziale Einrichtungen in Köln. Wenn es nicht bald mehr Geld gibt, sehen sie aber schwarz. Immer mehr Einrichtungen seien in ihrer Existenz bedroht.
Veröffentlicht: Mittwoch, 08.11.2023 16:57
Mehrere hundert Menschen füllen den kleinen Platz. Denn die aktuelle Lage sei katastrophal, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Sozialdienste. Sie pochen auf eine Finanzierung, die auch die gestiegenen Kosten deckt. Sonst müssten Einrichtungen dichtmachen. Grund dafür seien die erhöhten Personalkosten, die krisen- und Inflationsbedingten Kosten, all das gleichzeitig mit geplanten Kürzungen im sozialen Bereich im Bundes- und Landeshaushalt 2024. Deshalb sehen die Demonstrierenden auch die Stadt in der Pflicht. Die stellt zwar Gelder zur Verfügung, aber auch die würden nicht ausreichen.