
Einzelhandelsverband kritisiert Ungerechtigkeiten
(TS | Foto: Symbolbild) Bei der Umsetzung der Corona-Lockerungen gibt es Unterschiede und damit Ungerechtigkeiten. Große Läden, die eventuell umbauen und ihre Verkaufsfläche verkleinern wollen, dürfen in Köln nicht öffnen. In anderen Städten wie Hannover oder Mainz aber schon.
Veröffentlicht: Samstag, 18.04.2020 12:23
Der Kölner Einzelhandelsverband fordert faire Bedingungen für Geschäfte. Die geplanten Corona-Lockerungen sollten einheitlich sein. Das sagte uns Verbands-Sprecher Jörg Hamel.
Er kritisiert, dass einige größere Geschäfte in anderen Städten beispielsweise eine Etage schließen und damit dann generell öffnen dürften, weil sie dann nicht mehr über die vorgegebenen 800 Quadratmetern kommen. In Köln sei das nicht möglich und das sei nicht nachvollziehbar, so Hamel.
Man wolle aber weiter daran arbeiten, dass auch in NRW entsprechende Ausnahmeregelungen möglich werden. Im Zuge der Lockerungen der Corona-Regeln dürfen ab Montag wieder kleinere Geschäfte bis 800 Quadratmetern Fläche öffnen.