
Ergebnis der bundesweiten Razzien veröffentlicht
(SD|Foto:Symbolbild) Die Ermittlungen rund um den Missbrauchskomplex von Bergisch Gladbach werden die Polizei auch außerhalb von Köln noch lange beschäftigen. Bei den Razzien am Dienstag in zehn Bundesländern seien insgesamt tausende Speichermedien mit rund 40 Terabyte Daten beschlagnahmt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.
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Die Auswertung werde trotz des Einsatzes von Spezialsoftware und Künstlicher Intelligenz viel Zeit in Anspruch nehmen, heißt es weiter. Im bayrischen Ansbach bleibt ein 13-jähriger Junge in Obhut des Jugendamtes. Er war in der Wohnung eines Beschuldigten aufgefunden worden. Warum sei unklar. Zum Zustand des 13-Jährigen machten die Ermittler keine Angaben.
In Nordrhein-Westfalen wurden insgesamt 21 Objekte durchsucht, beispielsweise in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Duisburg oder Aachen. Insgesamt hat die zuständige Soko Berg in den letzten 15 Monaten 52 Kinder aus den Fängen von Kinderschändern befreien können. Der Komplex hat Deutschland längst verlassen. Der Leiter der Ermittlungen Esser sagte, es gäbe mittlerweile auch Verfahren gegen Tatverdächtige in Frankreich, Österreich, der Schweiz, Schweden und den Niederlanden.