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Ermittlungen gegen jüdisches Gemeinde-Mitglied eingestellt
© Radio Köln/Waltel
Davidstern in Kölner Synagoge
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Ermittlungen gegen jüdisches Gemeinde-Mitglied eingestellt

(DD|Foto:Symbolbild) Die Kölner Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen ein Mitglied der jüdischen Gemeinde eingestellt. Hintergrund für die Untersuchungen waren antisemitische Flugblätter, die in einer KVB-Bahn aufgetaucht waren. Der Mann hatte ein Foto davon auf Twitter geteilt, um auf den Antisemitismus hinzuweisen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.02.2021 17:43

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Da es verboten ist, volksverhetzende Inhalte zu verbreiten, hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Mann aufgenommen. Inzwischen hat die Behörde aber festgestellt, dass die Tat zwar grundsätzlich eine Straftat war, sie aber der Aufklärung gedient habe. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen nun wieder eingestellt. Vorher hatte unter anderem die Synagogen-Gemeinde den Vorgang kritisiert. Noch ist unklar, wer die verbotenen Flugblätter in der KVB-Linie 4 ausgelegt hat. Die Untersuchungen dazu laufen seit vergangenem Jahr.

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