
Ermittlungen nach Polizei-Korso eingestellt
(DA|Symbolbild) Ein nicht genehmigter Korso von Kölner Polizei-Beamtinnen und -Beamten im Januar hat wohl keine Konsequenzen. Die Kölner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen die Beschäftigten der Kölner Polizei eingestellt. Hintergrund war die Verabschiedung eines Kollegen nach 40 Dienstjahren.
Veröffentlicht: Sonntag, 21.03.2021 10:10
Um dem Kollegen in Corona-Zeiten einen angemessenen Abschied zu ermöglichen, haben Kolleginnen und Kollegen einen Korso mit Polizei-Motorrädern und einem Wasserwerfer organisiert. Von Brühl war die Fahrt bis Euskirchen gegangen. Weil das einer Privatperson dort merkwürdig vorkam, hat sie bei der Polizei angerufen und den Einsatzgrund erfragt. Dadurch war die Sache aufgefallen. Die Kölner Staatsanwaltschaft sagt jetzt aber, weil der entstandene Schaden so geringfügig sei, habe sie die Ermittlungen eingestellt. Offen ist noch, was aus dem internen Disziplinarverfahren gegen die Beamtinnen und Beamten wird.