Anzeige
Ermittlungen zum Zugunglück in Hürth laufen
© Simon Lanzerath
Teilen:

Ermittlungen zum Zugunglück in Hürth laufen

(SR) Auf freier Strecke ist ein IC am Donnerstagvormittag bei Hürth in eine Gruppe Arbeiter gerast. Zwei Menschen starben, mehrere wurden verletzt. Diejenigen, die unverletzt blieben und das Schreckliche mit ansehen mussten, stehen unter Schock. Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger waren den ganzen Nachmittag vor Ort und haben Angehörige, Kollegen und Augenzeuginnen und -zeugen betreut. 

Veröffentlicht:

Anzeige

Viele Rettungskräfte waren vor Ort. Und auch für sie war es ein schwieriger Einsatz, sagte uns Feuerwehrsprecher Marvin Habbig:

 „Auch für unsere Einsatzkräfte ist das natürlich kein alltägliches Bild. Wir müssen hier Sachen verarbeiten, wir müssen die Einsatzlage hier abarbeiten und da ist es natürlich nicht vermeidbar, dass wir auch die verletzten Personen versorgen und sehen. Im Nachhinein gibt es an so Einsatzstellen eine große Einsatznachbesprechung und das Thema wie das Ganze verarbeitet wird, ist natürlich auch an der Tagesordnung.“

Warum die Strecke nicht für den Zugverkehr gesperrt war, als die Arbeiter im Auftrag der Deutschen Bahn auf den Gleisen waren, ermittelt jetzt die Polizei. Die Zugstrecke zwischen Köln und Bonn war nach dem Unglück mehrere Stunden gesperrt. 

Anzeige
Anzeige
Anzeige