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Erste Anträge auf Cannabis-Anbauvereinigungen
© Pexels|KindelMedia
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Erste Anträge auf Cannabis-Anbauvereinigungen

(SD|DD|Symbolbild) Drei Monate nach der eingeschränkten Cannabis-Freigabe ist die zweite Stufe in Kraft getreten. Erlaubt sind jetzt auch nicht-kommerzielle Anbauvereinigungen.

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Erwachsene dürfen dort Cannabis gemeinsam anbauen und untereinander zum Eigenkonsum abgeben. Doch dafür braucht es eine Zulassung, sagt Mattes Over vom Cannabis-Club Köln. Über die Zulassung entscheidet die zuständige Bezirksregierung. Dort durchlaufen die Vereine Prüfungs- und Zulassungsverfahren.

Bisher liegen bei der Kölner Bezirksregierung drei Anträge vor. Das Cannabis-Gesetz erlaubt pro 6000 Einwohner einen Club. Für Köln sind damit theoretisch 170 Anbauvereinigungen möglich.

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Legales Kiffen beim Summerjam

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Am kommenden Wochenende steht wieder das Summerjam Festival an. Am Fühlinger See treten über 40 Künstler aus der Reggae-Szene und auch Kölner Musiker wie die Grüngürtelrosen, die Veedelperlen und Kasalla auf. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Der Konsum von Cannabis ist legal. Das hat auch Einfluss auf das Festival, sagt Jann-Jakob Loos vom Summerjam:

"Der Besitz oder das Mitführen von Cannabis ist bis 25 Gramm für den Eigenkonsum gestattet. Der Handel bleibt strikt verboten. Das werden wir auch zur Anzeige bringen. Kontrollen werden bei uns weiterhin stattfinden. Und was ganz wichtig ist: Der Konsum darf nicht in der Nähe von Kindern und Jugendlichen stattfinden."

Das Festival findet seit fast 30 Jahren in Köln statt und gehört zu den größten Reggae-Festivals in Europa. Tickets sind online und ab Mittwoch auch vor Ort noch erhältlich.

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