
Erster Jahresbericht antisemitischer Straftaten
(GL|Symbolbild) Die Kölner Meldestelle für antisemitische Vorfälle im NS-DOK hat ihren ersten Jahresbericht vorgestellt. Demnach wurden insgesamt 55 Fälle von Antisemitismus dokumentiert. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagte, die Stadt Köln stehe zu ihrer Verantwortung, jeder Form von Antisemitismus entgegenzutreten.
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Bei den Vorfällen handele es sich zum Beispiel um Angriffe, Bedrohungen oder Sachbeschädigungen, aber auch um Anfeindungen. Bei fast der Hälfte der antisemitischen Vorfälle sei der Holocaust verharmlost oder geleugnet worden. Die meisten erfassten Vorfälle ereigneten sich auf offener Straße, gefolgt von denen im Internet, in Bildungseinrichtungen oder auch an Gedenkorten. Bereits im ersten Jahr der Erfassung wurden antisemitische Vorfälle aus acht der neun Kölner Stadtbezirke gemeldet.