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Erster Kölner Prozess gegen Klimakleber
© Radio Köln/ Waltel
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Erster Kölner Prozess gegen Klimakleber

(GL|Symbolbild) Vor dem Kölner Amtsgericht ist Aktivisten der „Letzten Generation“ am Dienstag zum ersten Mal der Prozess gemacht worden. Dabei geht es um eine Aktion vom 1. Juli 2022, bei der sich mehrere Aktivisten im Gleisdreieck an der Abfahrt der A57 festgeklebt hatten. Zwei von ihnen stehen jetzt wegen Nötigung vor Gericht.  

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Die Frau und der Mann haben die Tat vor Gericht am Dienstag schon zugegeben und ein Statement abgegeben, in dem sie die Aktion mit dem Klimanotstand rechtfertigen. Früher seien sie noch bei „Fridays for Future“ mitgelaufen - das habe aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Ein Urteil gegen die beiden wird Ende nächster Woche erwartet. Bei einer Nötigung droht theoretisch eine Geldstraße oder Gefängnis bis zu drei Jahren. Allerdings sind die beiden Aktivisten nicht vorbestraft, deshalb dürfte es bei einer Geldstrafe bleiben. Laut einer Gerichtssprecherin steht in Köln in der kommenden Zeit eine Reihe ähnlicher Prozesse gegen Klimakleberinnen und Klimakleber an.

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