
Erzbistum Köln bezieht Stellung
(SR|Symbolbild) Das Erzbistum Köln hat einem Bericht der Bild-Zeitung widersprochen. Darin hatte das Blatt Kardinal Woelki vorgeworfen, Missbrauchsvorwürfe gegen einen Priester erst mit vierjähriger Verzögerung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt zu haben. Laut Erzbistum war dies nicht der Fall.
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.02.2021 07:42
Der Fall sei gemäß den Leitlinien im November 2016 nach Rom gemeldet worden. Dort habe man aber von einem kirchlichen Strafverfahren abgesehen und stattdessen Kardinal Woelki damit beauftragt, geeignete Maßnahmen zu treffen. Dies sei auch passiert, so das Erzbistum. Der Priester habe danach keinen priesterlichen Dienst mehr ausüben dürfen. Außerdem habe Woelki ihn verpflichtet, sich an den Therapiekosten der Betroffenen zu beteiligen. Damit sei der Fall aus kirchenrechtlicher Sicht abgeschlossen.