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Erzbistum muss Schmerzensgeld zahlen
© Radio Köln
Symbolbild: Landgericht
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Erzbistum muss Schmerzensgeld zahlen

(TV|Symbolbild) Das Erzbistum Köln muss einem Opfer von sexuellem Missbrauch 300.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Das hat das Kölner Landgericht entschieden. Der Mann war als Jugendlicher von einem Pfarrer des Erzbistums jahrelang zum Teil schwer sexuell missbraucht worden. 

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Der Mann war als Messdiener regelmäßig bei Ferienfreizeiten dabei, die der Pfarrer organisiert hatte. Dabei kam es laut Gericht regelmäßig zu sexuellen Übergriffen bis hin zu Vergewaltigungen. Erst, als der Vater eines anderen Kindes Anzeige erstattete, wurde der Geistliche aus der Gemeinde entfernt und als Krankenhausseelsorger eingesetzt. Der Kläger hat eine lange Leidensgeschichte mit vielen Therapien hinter sich, vor 20 Jahren wurde aufgrund seiner bleibenden seelischen und körperlichen Verletzungen eine 50-prozentige Behinderung anerkannt. 

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