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Essenslieferdienst stellt Service in Köln ein
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Essenslieferdienst stellt Service in Köln ein

(CM | Foto: Symbolbild) Am Freitag sind zum letzten Mal die türkisfarbenen Wärmeboxen von Deliveroo durch unsere Stadt gefahren. Der britische Lieferdienst stellt seinen Service ein und verlässt damit den gesamten deutschen Markt.

Veröffentlicht: Freitag, 16.08.2019 14:22

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Deliveroo war zuletzt noch in fünf deutschen Großstädten vertreten. In Köln sind etwa 150 Fahrer betroffen. Christoph Schink von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, sagt, dass sich Grundsätzliches bei Essenslieferdiensten dieser Art ändern muss. Beispielsweise müssten die Arbeitsgegenstände gestellt oder vom Arbeitgeber bezahlt werden:

„Wir brauchen eine Kompensation für die selbsteingebrachten Arbeitsmittel wie beispielsweise das eigene Fahrrad, das Telefon, die Datenflatrate und so weiter. Wir brauchen auch einen Aufenthaltsraum, wo die Beschäftigten auch mal hingehen können in ihrer Pause, oder wenn sie gerade keinen Auftrag haben. Momentan sitzen sie einfach in irgendeinem Restaurant und haben gar keinen Anlaufpunkt bei vielen Unternehmen. Das sind so Kernpunkte, die sich einfach verändern müssen.“
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Der Rückzug von Deliveroo kam sehr plötzlich. Erst Anfang der Woche hat das Unternehmen die Kunden per E-Mail informiert. Deliveroo konnte dem Konkurrenzkampf mit dem Essenslieferdienst "Lieferando" nicht standhalten. Restguthaben auf den Kundenkonten würden zurückerstattet, heißt es.

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