Eure Fragen rund ums Thema Corona-Schutzimpfung und Boosterimpfung

(TV / Symbolfoto) Wo kann ich mich in Köln impfen lassen? Bin ich schon (wieder) dran? Brauche ich einen Termin? Wie ist das mit den Nebenwirkungen? Diese und weitere Fragen klären wir im FAQ zur Corona-Schutzimpfung.

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Impfen in Köln

Wo bekomme ich schnellstmöglich einen Impftermin?

Egal ob Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung, es gibt verschiedene Möglichkeiten: In Hausarzt- oder Facharztpraxen wird ebenso geimpft wie bei vielen Betriebsärztinnen und -ärzten. Die Stadt Köln bietet zudem Impfungen im Gesundheitsamt am Neumarkt und durch mobile Impfteams in Köln an. Bei letzteren braucht man keinen Termin, sondern kann einfach hingehen. Weiterhin möchte die Stadt Köln nun auch einen Impf-Drive-In an der Lanxess-Arena anbieten.

Wo impft das mobile Impfteam?

Das mobile Impfteam ist an wechselnden Standorten im Stadtgebiet unterwegs. Wo genau, das könnt ihr hier sehen.

Wie läuft die Impfung beim mobilen Impfteam ab?

Mitgebracht werden muss der Personalausweis und der Impfpass, sofern vorhanden. Da es keine Termine gibt, kann es zu Wartezeiten kommen. Verimpft wird hier laut Stadt Köln der mRNA-Impfstoff von BioNTech und der Vektorimpfstoff von Johnson&Johnson. Nach der Anmeldung zunächst Einwilligungserklärung und Anamnesebogen durchlesen, ausfüllen und unterschreiben. (Kann man auch zuhause machen, indem man sich hier die entsprechenden Dokumente herunterlädt.) Wer will, bekommt noch ein ärztliches Aufklärungsgespräch und dann gibt es auch schon den kleinen Piks. Am besten bleibt man dann noch kurz sitzen. Falls sich der Kreislauf beschwert, gibt es medizinisches Personal, das sich kümmert.

Impfungen allgemein

Wer kann sich impfen lassen?

Kostenlos impfen lassen können sich alle ab 12; bis zum 16. Lebensjahr braucht es allerdings eine Einwilligung der Sorgeberechtigten.

Welche Impfstoffe werden aktuell verimpft?

Es werden nur in der EU zugelassene Impfstoffe verimpft. Zur Zeit sind das die Impfstoffe von BioNTech, Moderna und Johnson&Johnson. Für Menschen unter 30 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) neuerdings, nur noch den Impfstoff von BioNTech zu verwenden.

Wie häufig sind Impfreaktionen und Nebenwirkungen?

Als Impfreaktion bezeichnet man die unmittelbare Reaktion des Körpers auf den Impfstoff. Am häufigsten kommt es zu Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelschmerzen. Das Risiko einer schwerwiegenden Nebenwirkung infolge einer Corona-Impfung liegt laut Paul Ehrlich-Institut bei gerade einmal 0,02%, betrifft also durchschnittlich nur eine von 5.000 Personen.

Brauche ich eine Auffrischungsimpfung?

Da die Wirksamkeit der Corona-Schutzimpfung mit der Zeit abnimmt, empfiehlt die STIKO inzwischen eine sogenannte Booster-Impfung für alle, bei denen die vollständige Impfung sechs Monate zurückliegt. Vorrangig sollten ältere Menschen, medizinisches Personal und Personen mit Immunschwäche eine Booster-Impfung erhalten. Wer mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft wurde, sollte schon nach vier Wochen nochmals geimpft werden.

Kann ich vor Ablauf der 6-Monats-Frist eine Auffrischungsimpfung bekommen?

Es müssen die von der STIKO empfohlenen Impfabstände eingehalten werden. Das sind momentan sechs Monate nach Abschluss der ersten Grundimmunisierung. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf 5 Monate kann laut STIKO im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden.

Mit welchem Impfstoff sollte man sich boostern lassen?

Die STIKO empfiehlt einen mRNA-Impfstoff unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor gespritzt wurde.

Ab wann besteht der volle Impfschutz durch den Booster?

Laut Paul-Ehrlich-Institut entfaltet die Auffrischungsimpfung den vollen Schutz fünf bis sieben Tage nach der Impfung.

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