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Eventbranche fordert prozentuale Auslastungsgrenze
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Eventbranche fordert prozentuale Auslastungsgrenze

(MT|Archivbild) Die Veranstaltungsbranche leidet weiterhin stark unter Corona. Es stünden Existenzen und Arbeitsplätze auf dem Spiel, da Events aktuell immer wieder verlegt oder abgesagt werden müssen, erklärt Stefan Löcher, Geschäftsführer der LANXESSarena. 

Veröffentlicht: Samstag, 29.01.2022 13:48

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Er fordert von der Politik darum eine prozentuale Auslastungsgrenze im Gegensatz zur aktuell geltenden 750-Personen-Grenze bei Großveranstaltungen:

„750 in einer 20.000er Arena macht überhaupt keinen Sinn und ist gleichzusetzen mit einer Betriebsschließung, quasi Entzug der Geschäftsgrundlage. Und in jeder kleinen Halle kann maximal gespielt werden, was ich natürlich jeder Halle von Herzen wünsche, aber es ist einfach nicht sinnhaftig. Wir hatten 450.000 Gäste in der Coronazeit und keinen einzigen zugeordneten Corona-Fall. Wir haben eine hervorragende Lüftungsanlage, das wird alles nicht berücksichtigt und deshalb müssen wir ganz schnell wieder zu 2G kommen.“

Es sei enttäuschend, dass nur über ein Beibehalten des Kurses gesprochen wird und nicht über sinnvolle Lockerungen und Anpassungen, sagt Löcher weiter. Er befürchte, dass Deutschland bei Welt-Tourneen von Top-Künstlern bald ausgeschlossen werde, da andere Länder immer weiter in Richtung Lockerungen und Öffnung gehen und Deutschland irgendwann abgehängt wird:

„Die anderen Länder um uns herum öffnen immer weiter, trotz gleich hoher Inzidenzen. Deutschland wird bald bei internationalen Tourneen ausgeschlossen sein. Das heißt, es kann passieren, dass Topkünstler in sämtlichen Ländern um uns herum spielen, nur nicht in Deutschland. Das wäre eine reine Katastrophe.“

Mit den richtigen Sicherheitskonzepten könne man auch größere Veranstaltungen durchführen, ohne dass sich diese zu Infektions-Hotspots entwickeln würden.

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