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Ex-Boxweltmeister Felix Sturm bleibt in Untersuchungshaft
© Radio Köln
Symbolbild: Landgericht
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Ex-Boxweltmeister Felix Sturm bleibt in Untersuchungshaft

(RO) Der Boxer Felix Sturm wollte eigentlich nur Werbung für einen Sportgerätehersteller machen - jetzt sitzt er in Untersuchungshaft und dort wird er auch vorerst bleiben. Das Kölner Landgericht hat am Dienstag entschieden: Der ehemalige Boxweltmeister bleibt in U-Haft, weil die Fluchtgefahr zu groß ist. Der Vorwurf: Sturm soll Steuern hinterzogen haben.

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Felix Sturm war Anfang des Monats zurück nach Köln gekommen, weil er auf der Sport- und Fitnessmesse FIBO in Deutz einen Werbeauftritt hatte. Dort wurde er direkt von der Polizei empfangen und festgenommen. Gegen den 40-Jährigen lag ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung vor.

Sturm hatte sich zuletzt in der Heimat seiner Familie, in Bosnien, aufgehalten. Dass er jetzt erstmal in U-Haft bleibt begründet das Gericht damit, dass Sturm keine Bindungen mehr in Deutschland hat und auch eine hohe Kautionzahlung oder andere Maßnahmen ihn nicht hier halten würden.

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