Fall Bergisch Gladbach - Wie die Ermittler mit solchen Fällen umgehen

Seit Monaten beschäftigen sich Ermittler mit dem Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach, der sich auf ganz Deutschland erstreckt. Mittlerweile ist der Prozess gegen den zentralen Verdächtigen am Landgericht Köln gestartet.

Ein Familienvater aus Bergisch Gladbach soll seine Tochter in den ersten zwei Lebensjahren dutzende Male missbraucht und sie sogar mit einem anderen Pädophilen „geteilt“ haben.

Das Mädchen ist nur ein Opfer von vielen - rund 50 sind bislang identifiziert. Seit Monaten versuchen hunderte Ermittler weitere zu finden. Dafür müssen sie die Bilder und Videos durchschauen. Aber was macht das mit den Frauen und Männern? Darüber hat Kollege Frank Waltel mit dem Leiter der Ermittlungen gesprochen:

© Radio Köln

Angesetzt sind insgesamt zehn Verhandlungstage. Dem Angeklagten droht die Sicherungsverwahrung. Seit Monaten arbeiten hunderte Ermittler in einer SOKO zusammen, der BAO Berg. Ihr Ziel ist es weitere Täter zu identifizieren, aber vor allem auch die Kinder zu finden. So gehen sie dabei vor:

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