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Fast 110 Millionen Euro Verlust für koelnmesse
© Radio Köln / Daniel Dähling
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Fast 110 Millionen Euro Verlust für koelnmesse

(PR|Symbolbild) Die koelnmesse in Deutz hat ein schwieriges Jahr 2020 durchlaufen. Allein die Zahlen zeigten, dass das vergangene Jahr ein Verlustjahr gewesen sei, so die Messe-Verantwortlichen am Donnerstag auf der Jahrespressekonferenz. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.05.2021 14:51

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Gerade einmal 400.000 Messebesucherinnen und -besucher habe man vor dem ersten Lockdown in Deutz gezählt, so viel wie bei einer normalen gamescom. 54 von 70 geplanten Messen im In- und Ausland mussten abgesagt werden. Wirtschaftlich sei das ein verlorenes Jahr gewesen, so Messe-Chef Gerald Böse, inhaltlich und konzeptionell aber nicht. Man sei nicht in Schockstarre verfallen, sondern habe sofort digitale und hybride Messe-Konzepte entwickelt. Mit großer Hoffnung schaue man jetzt auf das zweite Halbjahr.

Auch in der Krise habe man alle Beschäftigten der koelnmesse halten können, so Böse. Es habe keine Entlassungen in Köln gegeben. Kurzarbeit und eine strikte Sparpolitik haben das Unternehmen in 2020 durch die Corona-Krise getragen.

Unterm Strich habe das Jahr 2020 aber deutliche Spuren hinterlassen: Der Konzernumsatz beträgt 94,3 Millionen Euro, der Verlust 109,6 Millionen Euro.

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