
FC beantragt Landesbürgschaft
(RO/Symbolbild) Der 1. FC Köln muss durch die Corona-Pandemie erhebliche finanzielle Einbußen verkraften. Geschäftsführer Alexander Wehrle geht von insgesamt 63 Millionen Euro für die vergangene und aktuelle Saison aus. Er hat den aktuellen Geschäftsbericht vorgestellt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 31.03.2021 11:39
Um den Verlust aufzufangen hat der Effzeh verschiedene Gegenmaßnahmen eingeleitet. Unter anderem ist eine Landesbürgschaft beantragt worden.
Die Bürgschaft beim Land NRW würde sich auf 20 Millionen Euro belaufen und müsste über sechs Jahre zurückgezahlt werden. Noch fehlt dem Effzeh allerdings die Zusage. Darüber hinaus versucht der Effzeh mit dem Verkauf von Genussrechten die Einnahmeausfälle aufzufangen. Diese Darlehen von Einzelpersonen oder Unternehmen werden laut Wehrle aber nur dann verzinst, sofern der Effzeh sein Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis abschließt. Das Geschäftsjahr der vergangenen Saison 19/20 hat ein Minus von rund 23 Millionen Euro ergeben.