
Fehlbildungen bei Neugeborenen könnten Zufall sein
(SR | Foto: Symbolbild) Der Leiter der Geburtshilfe an der Kölner Uniklinik hält Zufall für den wahrscheinlichsten Grund für die aktuellen Fehlbildungen bei Neugeborenen. In Frankreich und im Ruhrgebiet sind mehrere Kinder mit Miss- oder Fehlbildungen an den Händen geboren worden. Es kursieren aktuell viele Ideen zu möglichen Ursache.
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Berthold Grüttner, Leiter der Geburtshilfe an der Kölner Uniklinik glaubt nicht, dass die Kinder wegen eines Pestizids behindert zur Welt gekommen sind. Dazu sei die Anzahl der betroffenen Babys zu klein. Auch ein Virus schließt er eher aus. Ein genetischer Defekt komme deswegen wohl nicht in Frage, da dann noch andere Familienmitglieder ähnliche Behinderungen haben müssten. Am ehesten glaubt er, dass sich die Kinder im Bauch beispielsweise mit der Nabelschnur verheddert haben und so Gliedmaßen abgeschnürt wurden.