
Fehlende Transparenz beim Projekt Ost-West-Achse vorgeworfen
(DD|Symbolbold) Ein Gremium, das hinter verschlossenen Türen tagen soll, erhitzt gerade etliche Gemüter in Köln. Die Stadt hatte angekündigt, ein politisches Begleitgremium einsetzen zu wollen, das das Verkehrsprojekt Ost-West-Achse voranbringen soll. Daran stören sich die Kölner SPD, Linke und die Initiative Oben Bleiben.
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Oben Bleiben und Linke kritisieren das Vorhaben der Stadt als Geheimnistuerei. Das Gremium solle öffentlich tagen und nicht hinter verschlossenen Türen. Die Linke fragt, ob das Ratsbündnis von Grün, Schwarz und Volt wohl Angst vor den Stimmen aus der Bevölkerung habe. Und die Kölner SPD wirft Kölner Grünen und CDU vor, dass es ihnen mehr um Machterhalt gehe als darum, die Stadt zu gestalten. Denn erst 2023 solle, nach dann fünf Jahren Planung, entschieden werden, ob die neue Bahntrasse ober- oder unterirdisch verlaufen soll. Ähnlich laufe es auch beim Großmarkt oder dem Ausbau vom Geißbockheim, so die Kritik.