
Femizid-Prozess wird neu aufgerollt
(PR|Symbolbild) Vor etwa drei Jahren finden Spaziergänger an einem Feldweg nahe Koblenz eine verbrannte Frauenleiche. Eine Spur führt zum Geliebten der Frau nach Köln. 2022 wird er wegen Totschlags verurteilt, der Bundesgerichtshof hebt das Urteil auf. Jetzt beginnt der Prozess vor dem Kölner Landgericht von vorne.
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In einem ersten Prozess war der Geliebte der Toten wegen Totschlags zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Die Nebenklage ist aber in Revision gegangen. Jetzt muss sich der Mann erneut verantworten, dieses Mal wegen Mordes. Laut Anklage soll der Mann seine Geliebte in Köln in ihrem Auto erschossen haben. Die 31-Jährige war komplett wehrlos, da sie mit keinem Angriff gerechnet hatte, so steht es in der Anklage. Einen Tag später soll der Angeklagte die Leiche nach Rheinland-Pfalz transportiert und dort am Rand eines Feldweges verbrannt haben.