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Feuerwehr zeigt bei Übung Gefahren im Rhein
© Radio Köln/Tobi Volke
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Feuerwehr zeigt bei Übung Gefahren im Rhein

(DD) Die Feuerwehr hat in diesem Jahr in Köln bereits überdurchschnittlich viele Menschen aus dem Rhein retten müssen. 22 entsprechende Alarmierungen hat es gegeben. 

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Neun Menschen haben die Einsatzkräfte letztlich dann auch retten müssen. So viele waren es im gesamten vergangenen Jahr. Für zwei Menschen kam dabei jede Hilfe zu spät. Für den Leitenden Notarzt Marco Strohm ist der Rhein ein besonders gefährliches Gewässer:

„Das große Problem, wenn man hier schwimmen geht, ist, dass zusätzlich zu den Gefahren, die vom Wasser allgemein ausgehen, natürlich hier noch die Strömung hinzukommt und gefährliche Stromschnellen und auch Verwirbelungen im Wasser. Der Rhein ist kein Badegewässer und man sollte nicht hineingehen.“

Eine weitere Gefahr stellten auch vorbeifahrende Schiffe dar, die einen unkalkulierbaren Sog ausübten.

Die Feuerwehr hat bei einer Übung die Rettung eines im Rhein Verunglückten demonstriert. Dabei ging ein Feuerwehrtaucher vom Rodenkirchener Strand aus ins Wasser. Die Strömung hat ihn schnell mitgerissen. Seine Kolleginnen und Kollegen konnten ihn kurz darauf sicher an Land ziehen. Das Fazit von Volker Ruster von der Kölner Feuerwehr war eindeutig:

„Wir schätzen die Gefahr, seitens der Stadt aber auch seitens der Feuerwehr und der Polizei, als sehr hoch ein. Und deswegen raten wir auch dringend Jedem und Jeder davon ab, im Rhein zu baden.“

Eigene Rettungsaktionen seien dementsprechend ebenfalls sehr gefährlich. Wer im Rhein eine Person in Not entdeckt, solle direkt die 112 wählen und den entsprechenden Rhein-Kilometer nennen. So können die Rettungskräfte die Einsatzstelle möglichst schnell finden, sagt die Feuerwehr.

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