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„Filiale zu? Beratung & Service gehen weiter“
© Sparkasse KölnBonn
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„Filiale zu? Beratung & Service gehen weiter“

Der Finanztipp bei Radio Köln wird präsentiert von der Sparkasse KölnBonn.

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Natürlich ist das öffentliche Leben wegen Corona aktuell ganz schön eingeschränkt. Kneipe und Cafe dicht, Läden zu, Frisör auch...Bei Lebensmitteln klappts zum Glück und ab und an gibt’s ja sogar auch Klopapier. Aber wie klappts in der Krise eigentlich mit den Geldgeschäften?

 

Wegen der Corona-Krise ist vielleicht auch gerade eure Filiale von Sparkasse oder Bank geschlossen. Aber es gibt noch viele Wege um weiter Beratung und Service in Geldfragen zu bekommen. Finanzexperte Maximilian Blusch:

„So gibt’s bei manchen Instituten heute eine Filiale die immer in Eurer Nähe ist. Sie hat auch lange geöffnet: die Direktfiliale. Ihr könnt die Berater per Telefon oder Mail, aber auch per Text- oder Videochat erreichen. So erledigt Ihr Eure Bankgeschäfte bequem und sicher von zuhause oder unterwegs. Ob die Änderung des Dauerauftrages oder eine fällige Rechnung. Natürlich gibt’s auch eine telefonische Beratung. Gemeinsam mit dem Berater könnt Ihr Euch über das Internet die besprochenen Dinge gleich anschauen und auch direkt vereinbaren. Auch wenn es um umfangreiche Themen wie den Kauf einer Immobilie oder Eure Altersvorsorge geht. Ganz einfach per Video-Chat. In Vielem kann Euch auch ein Chatbot helfen. Das ist eine Software, die Eure Fragen verstehen und beantworten kann. Ihr benötigt dazu in der Regel keine besondere Software. Der Umgang mit dem Chatbot ist einfach und auch von ungeübten Computerbenutzern leicht zu handhaben. Und natürlich gibt’s das Online-Banking, mittlerweile schon der Klassiker unter den vielen Wegen zu Eurem Institut. Schaut einfach mal nach, was da schon alles geht, außer Geld überweisen und Kontostand abfragen. Natürlich findet Ihr dort auch Hinweise zur Corona-Krise.“

Nutzt für die schnelle Kommunikation WhatsApp oder E-Mail. Die E-Mail funktioniert über Euer Onlinebanking sogar verschlüsselt. Bargeld bekommt Ihr nach wie vor an den Geldautomaten. Und wenn Ihr dafür nicht vor die Tür wollt oder könnt, lasst es Euch bei einigen Instituten gegen eine kleine Gebühr direkt nach Hause bringen.

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Banken & Corona
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Die Auswirkungen des Corona-Virus sind stärker als zuerst gedacht. Grund ist vor allem die schnelle Ausbreitung der Krankheit. Das verunsicherte die Aktienmärkte weltweit, sodass es zu einem echten Börsencrash kam. Viele fragen sich jetzt: „soll ich meine Aktien oder Fonds verkaufen“? Nur keine Hektik rät unser Finanzexperte Maximilian Blusch:

„Gerade wer die Anlage in Wertpapiere als langfristig ansieht, sollte diese nun nicht hektisch verkaufen. Momentan würdet Ihr Verluste realisieren, die erst einmal nur auf dem Papier stehen und in ein paar Monaten wieder „Geschichte“ sein können. Daher kann es sinnvoll sein die aktuellen starken Kursrückgänge auszusitzen. Langfristig haben sich in der Vergangenheit solche Kursrücksetzer regelmäßig wieder ausgeglichen. Auch können Märkte relativ schnell wieder nach oben drehen und wer verkauft hat, verpasst unter Umständen den Anschluss. „Sollte ich die gesunkenen Kurse nicht zum Kauf von Aktien nutzen?“ - wir wissen heute noch nicht, ob die weitere Entwicklung der Corona-Krise zum Beispiel in den Vereinigten Staaten zu weiteren Kursrückgängen führen wird. Wenn Ihr in Wertpapiere investieren wollt, ist es besser, den gewünschten Anlagebetrag in „kleine Portionen“ aufzuteilen und gestaffelt zu investieren. So profitiert Ihr beim Einstieg von zunächst vielleicht noch fallenden Kursen. Ist der Börsencrash durch Corona der Beginn einer neuen Wirtschaftskrise? Vor der Krise profitierten die Unternehmen und weltweiten Börsen von einer moderaten aber stetigen Konjunktur und anhaltend niedrigen Zinsen. Viele Volkswirte gehen davon aus, dass die Weltkonjunktur, und damit auch die Finanzmärkte, nach der Corona-Krise wieder an die positive Entwicklung davor anknüpfen können.“

Unterstützung kommt zum Beispiel von der Europäischen Zentralbank EZB. Die Zinsen sind schon seit langer Zeit sehr niedrig. Die EZB hat dazu deutlich gemacht, dass sie das Finanzsystem auch durch den Ankauf von Anleihen und auch die direkte Bereitstellung von Krediten an Banken stabil halten wird. Dies hat die Märkte schon beruhigt. Und keine Sorge, Euer Erspartes ist sicher. Die Notenbanken und Staaten sorgen in Verbindung mit den Sicherungssystemen der Sparkassen und Banken für die Sicherheit unseres Finanzsystems.


https://meinkoelnbonn.de/mein-geld/anlegen/anlegen-in-zeiten-von-corona.html
https://www.sparkasse-koelnbonn.de/de/home/aktionen/kundeninformation-coronavirus.html
https://sparkasse.de/aktuelles/coronavirus-kurzarbeitergeld.html
https://www.geldundhaushalt.de/budgetanalyse/


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