
Sorgen machen sich die Träger der kommunal finanzierten Flüchtlingsberatung. Denn die ehrenamtlichen Koordinationsstellen für die Flüchtlingsberatung sollen gestrichen werden. Die Kölner Integrationsarbeit sei in Gefahr, sagt Annette de Fallois vom Diakonischen Werk Köln und Region:
"Das ist eine riesen Katastrophe, weil damit auch das Ehrenamt wackelt. Die Ehrenamtlichen sagen, mehr können wir nicht, dann legen wir es auch hin. Dann können wir auch nicht mehr. Eine ganz schlimme, fatale Entscheidung, die wir schon kennen. Und alles andere müssen wir sehen, in diesen komplexen Haushaltspapieren, was da noch alles drin steckt."
Was genau gekürzt wird, lässt sich daher erst in der kommenden Woche abschätzen. Es wird aber befürchtet, dass weitere wichtige Projekte der Integrationsarbeit betroffen sein könnten, so de Fallois.