
Flüchtlingsunterbringung belastet Kölner Stadtkasse
(PR|Archivbild) Bis zum 30. September musste die Stadt Köln eine Summe von gut 63 Millionen Euro für die Unterbringung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine ausgeben. Knapp 28 Millionen Euro davon übernimmt der Bund, so dass die Stadt Köln noch gut 35 Millionen selbst zahlen muss.
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Darüber hat Oberbürgermeisterin Reker jetzt die Kölner Politik informiert. Am 31. Oktober wird das im Finanzausschuss diskutiert.
Ein Teil der Kosten ist noch nicht abgerechnet, die tatsächliche finanzielle Belastung der Kölner Stadtkasse durch den Ukraine-Krieg dürfte also höher ausfallen. Währenddessen erwartet die Stadt im Winter deutlich mehr Geflüchtete aus der Ukraine - und der Platz wird knapp. Ab Mittwoch werden deshalb wieder Flüchtlinge an der Kronstädter Straße in Weiden untergebracht. Dort gibt es zwei mobile Wohneinheiten, die jeweils 55 Personen Platz bieten. Es handelt sich laut Stadt überwiegend um Familien.