Flüchtlingsunterkunft nicht als Schule nutzbar

(PR|Symbolbild) Die Flüchtlingsunterkunft an der Herkulesstraße wird nicht zu einer Schule umgebaut. Das steht in einer Mitteilung der Stadt am Montag im Schulausschuss. Die Bezirksvertretung Ehrenfeld hatte die Verwaltung beauftragt, eine alternative Nutzung für die Zukunft zu prüfen.

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Das Grundstück komme für eine schulische Nutzung nicht in Frage, weil die Lage und Erreichbarkeit dafür nicht geeignet seien, so die Stadt. Ein Umbau zu einer Unterkunft mit abgeschlossenen Wohneinheiten sei zu teuer. Die Umbaukosten schätzt die Stadt auf 17 Millionen Euro. Eine Nutzung als Kita sei weiter denkbar. Ob auch Wohnungen möglich sind, müsste mit der Bauaufsicht geklärt werden. Sofern die Notunterkunft für Geflüchtete nicht mehr benötigt werde, sei auch eine Winterhilfe für Obdachlose denkbar.

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