
Ford Fachkräfte beteiligen sich an IG Metall Warnstreik
(SR|Symbolbild) Der Warnstreik der IG Metall erreicht am Donnerstag auch den größten Arbeitgeber in Köln: Die Ford-Werke. In der Nacht zu Samstag sind die ersten Betriebe in den Warnstreik gegangen. Die IG Metall hat Beschäftigte in Betrieben in ganz Deutschland dazu aufgerufen.
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Die Kölner Metallunternehmen können den für Donnerstag angekündigten Warnstreik nicht nachvollziehen. In einer Mitteilung heißt es, man weise die Ankündigung der IG Metall als "unverständlich" zurück. Zudem belaste die IG Metall die Verhandlungen mit einer unnötigen Eskalation, heißt es. Die Unternehmen und Beschäftigten bräuchten wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage viel mehr eine schnelle Planungssicherheit. Die Metallarbeitgeber hätten der Gewerkschaft ein faires Angebot gemacht, auf dessen Grundlage jetzt schnell eine Lösung der Tarifrunde 2022 herbeigeführt werden könne. Warnstreiks wie sie am Donnerstag stattfinden sollen, würden den Ernst der Lage ignorieren und eine Lösungsfindung nur verzögern, so die Metallunternehmen.
Neben Ford sollen sich laut IG Metall jetzt weitere 61 Betriebe am Warnstreik beteiligen. Kundgebungen soll es unter anderem hier in Köln bei Ford, bei Siemens in Mülheim an der Ruhr und bei Miele in Oelde geben. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten 8 Prozent mehr Lohn. In 22 Verhandlungsterminen sei von den Arbeitgebern nichts gekommen. Das Angebot, das dann gekommen sei, sei mager, so die IG Metall. Nächste Woche Dienstag steht in dem Tarifstreit die nächste Verhandlungsrunde an. Bis dahin wollen die Metaller mit ihren Warnstreiks Druck machen.