
Forderung nach Notkitaplätzen für geflüchtete Kinder
(MT|Symbolbild) Der Kölner Caritasverband und das Stadtdekanat rufen in einem gemeinsamen Brief Gemeinden und Kitas zur Bereitstellung von Plätzen für Flüchtlingskinder aus der Ukraine auf. In dem Aufruf steht unter anderem: Man müsste die Kinder und ihre Familien willkommen heißen und unterstützen.
Veröffentlicht: Montag, 28.03.2022 14:03
Als Kirche stehe man in der Verantwortung, einen Beitrag zur Hilfe und Unterstützung zu leisten, heißt es in dem Schreiben von Stadtdechant Robert Kleine und Caritas-Vorstand Peter Krücker. Bisher seien rund 230.000 Geflüchtete in Deutschland angekommen, die meisten in Großstädten. Der Bedarf an Aufnahme, Begleitung, Hilfe und Unterstützung werde weiter steigen. In Köln werde eine noch unbekannte Anzahl von Kindern erwartet, so Kleine und Krücker. Sie bitten die Kitas, je zwei Notplätze pro Gruppe für ukrainische Kinder frei zu halten. Die Gemeinden werden aufgerufen, ihre Pfarrzentren für schulische und außerschulische Gruppenangebote zu öffnen.